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Der 67-jährige Maler verbringt zum zweiten Mal seinen Urlaub im Private Palace Arkona Strandhotel im Ostseebad Binz. Hier fand er das Motiv für sein Gemälde „Mehrblick“.

Karl-Heinz Braun steht auf der Plattform eines Rettungsschwimmerturms im Ostseebad Binz und lässt den Blick über die Ostsee schweifen. Der 67-jährige Kölner Maler nimmt einen tiefen Atemzug. „Ich mag die sanfte Brise hier an der Ostsee – hier finde ich Ruhe“, sagt er und lächelt verträumt. Zusammen mit seinem Lebensgefährten Hans Schneider genießt er zum zweiten Mal Urlaub im Private Palace Arkona Strandhotel auf der Insel Rügen.

„Bei unserem ersten Aufenthalt im vergangenen Jahr habe ich ein Motiv für eines meiner Bilder gefunden“, erzählt Karl-Heinz Braun. „Ich habe es Mehrblick genannt.“ Das Bild zeigt den Sonnenaufgang über der Ostsee – in kräftigen, warmen Farben. Das Kunstwerk ist ein Diptychon (ein zweigeteiltes Gemälde). Dafür verwendete er eine Mischtechnik aus Acryl und Kreide auf Holz.

Immer wieder schaut Karl-Heinz Braun umher – auf der Suche nach neuer Inspiration. „Viele Ideen für meine Arbeiten finde ich auf Reisen“, berichtet er. „Wenn die Idee im Kopf ist, entwickelt sich das Bild – Stück für Stück.“

Karl-Heinz Braun nutzt den Urlaub auf Rügen zudem, um noch einmal Kraft zu tanken. Am 28. Oktober eröffnet er in Köln seine dritte Ausstellung – Titel: „Stille Bewegung.“ Bis dahin ist noch einiges zu organisieren und zu realisieren – beispielsweise sein selbst erstellter Kalender. Jährlich entwirft er einen ganz persönlichen Kalender für Freunde. „Und aller zwei Jahre gibt es einen Kunstkalender mit meinen Werken, den ich bei Ausstellungen verkaufe“, sagt Karl-Heinz Braun. 20 Euro kostet dieser. „Das deckt die Druckkosten – ich muss mit meiner Kunst nicht reich werden. Ich lege viel mehr Wert auf Anerkennung. Und die erfahre ich – das macht mich glücklich.“

Das Zeichnen – es begleitet Karl-Heinz Braun schon sein ganzes Leben. „Als ich meinen Eltern sagte, ich möchte eine Kunsthochschule zu besuchen, sagten sie zu mir: Wir haben Dich nicht erzogen, damit Du Straßenmaler wirst.“ Also schlug er einen anderen Weg ein: Der 1949 in Breisach am Rhein geborene Karl-Heinz Braun schloss 1976 sein Studium als Diplom-Ingenieur im Fach Wirtschaft und Betriebstechnik ab.

In 30 Berufsjahren, in denen er sich verantwortlich für Marketing und Werbung zeichnete, war die Malerei zur Visualisierung seiner Ideen stets eine große Hilfe. „Ich habe das Pferd von hinten aufgezäumt“, sagt der 67-Jährige und blickt auf die Ostsee. Wieder lächelt er zufrieden. Ganz klar: Karl-Heinz Braun wird neue Motive finden – und der Welt mit seinen Bildern von seinen Gedanken und Emotionen erzählen.

Internet: www.art-karl-heinz-b.de